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Wijn-prins ruziet met gemeente
Je mag dan wijn-prins zijn, maar op gemeentebesturen die in hun recht denken te staan, maakt dat weinig indruk. Zijne hoogheid Georg Prinz zur Lippe ligt in de clinch met de vroede vaderen van Liebstedt over de koop van de Ordensburg bij Weimar, waarvoor hij een contract heeft afgesloten met de bedoeling de wijnproductie uit te breiden. De gemeente betwist de geldigheid van die aankoop en beroept zich op het voorkeursrecht:
Georg Prinz zur Lippe, Inhaber des VDP-Weinguts Schloss Proschwitz, hält an seinem Investment in Thüringen fest. Nach Informationen der Sächsischen Zeitung besteht Lippe auf dem Kaufvertrag für die Ordensburg Liebstedt bei Weimar, den er Ende 2010 abgeschlossen hat. In der vergangenen Woche hatte die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht geltend gemacht, das ihr gemäß Kommunalordnung zusteht.
Der Prinz will einen Teil der mittelalterlichen Burganlage zum Weingut für seine nahe gelegenen Rebflächen ausbauen und eine Vinothek einrichten. Dafür sind Investitionen von bis zu drei Millionen Euro sowie die Schaffung von rund 25 Arbeitsplätzen vorgesehen. Lippe geht seinem Sprecher zufolge davon aus, dass der Kaufvertrag, der ihn „zu sehr viel verpflichtet“, weiter gültig sei.
Die Gemeinde Liebstedt will ihrerseits in den nächsten Monaten mit Unterstützung örtlicher Unternehmen 150.000 Euro für den Erwerb der Burg aufbringen. Aus Sicht der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG), die bisher Eigentümerin der Burg war, muss das Dorf jedoch auch Investitionen in ähnlicher Höhe wie Prinz zur Lippe zusichern. (CS/Sächsische Zeitung)


