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Rieslingcentrum in Rheingau

altSchloss Vollrads is van plan in de Duitse Rheingau een informatie- en belevingscentrum voor Riesling op te zetten. Daar horen ook genetische wetenswaardigheden bij. Daarom komt er ook een soort ‘gen’- tuin, die de complete variëteitsbreedte van dit druivenras laat zien. Er wordt eerst een haalbaarheidsstudie verricht, waarna komend voorjaar wordt beslist of het centrum er komt. De Rheingau lijkt de aangewezen streek voor het Rieslingcentrum, omdat daar 79 % van de Duitse Riesling-productie vandaan komt. De wijngaarden beslaan daar 3100 hectare. De recente feiten volgens de website van Vinum:



Dr. Rowald Hepp, Gutsdirektor des 100-prozentigen Riesling-Weinguts Schloss Vollrads in Oestrich-Winkel will ein Informations- und Erlebniszentrum rund um den Riesling schaffen. Die Gremien des Zweckverbands Rheingau haben nun einen Förderantrag in Höhe von 10.000 Euro bewilligt, damit wird eine Machbarkeits-Studie teilfinanziert, deren Ergebnisse im Frühjahr vorliegen sollen. Dann wird sich entscheiden, ob Schloss Vollrads das Projekt stemmt.

Aromen


Ein Bestandteil des Kompetenzzentrums wäre der weltweit erste Biodiversitätsweinberg. Auf einer rund einen Hektar großen Fläche würde ein Riesling-Genpool aufgebaut werden, der die Variationsbreite der Rebsorte zeigt. Auch die Forschungsanstalt Geisenheim könnte auf diesen zugreifen. Im Projektantrag ist dafür eine Fläche südlich des Vollradser Wäldchens vorgesehen. Ein weiterer Baustein wäre die Präsentation von umfassenden Informationen über die Rebsorte – im früheren Geflügelhaus des Wirtschaftshof. Hepp schwebt eine “erlebbare und keine museale Darstellung” vor. Auch eine Aromenschule ist angedacht, mitsamt einem Dufttunnel.


Mit Veranstaltungen und gastronomischen Angeboten des Gutsrestaurants soll das Ganze abgerundet werden. Sprich: Schloss Vollrads hat eine Nutzung für seine enormen Räumlichkeiten sowie eine stärkere Auslastung des Restaurants (und mehr Wein würde sicher auch verkauft) und der Rheingau ein Vorzeige-Objekt für den Tourismus.

Stunk


Allerdings gab es auch schon Stunk wegen des Projekts, und zwar im Regionalbeirat Rheingau (welcher die Mittel bewilligte). Wie hier zu lesen ist, kritisierte Gilbert Laquai vom Weinbauverband das Projekt, und gab zu Protokoll, dass der Verband dieses ablehnt. Im Netzwerk des Terroir-Projektes sei bereits ein Kompetenzzentrum vorgesehen. Es könne nicht sein, daß Schloß Vollrads in Sachen Rieslingkompetenz alleine auftrete.


Mal schauen, wie die Sache ausgeht. Ein Kompetenzzentrum, bei dem Besucher mehr über Riesling erfahren können, wäre für die Region so oder so ein Gewinn. Ist zu hoffen, dass dieses Projekt nun nicht totgeredet wird. Und dass die Rechnung – im wahrsten Sinne des Wortes – aufgeht.

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